Atlantik ade, scheiden tut weh

Nach einer Woche in St. Girons wurde es Zeit weiterzureisen. Aber noch ein paar Worte zu meiner Surfwoche. In der letzten Woche habe ich zwei Ausflüge mitgemacht:

Dienstag San Sebastian, das uns gleich mit Regen empfing. Surfer gehören ins Strassenbild der City. Dafür fiel der Sonnenuntergang umso wilder aus.

Am 14.Juli konnte ich mir das Feuerwerk zum Nationalfeiertag in Biarritz ansehen. Wir hatten Glück und alles blieb ruhig. Der ganze Strand war schwarz vor Menschen. Vom Attentat in Nizza habe ich erst am nächsten morgen durch den Anruf meiner Freundin erfahren. Wie furchtbar.

Freitag schnell noch Waschtag, auch der Fahrradträger wird mit behängt.

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Samstag bin ich in den Süden aufgebrochen, nach Narbonne. Nach den Atlantikwellen fand ich das Mittelmeer nur langweilig, d.h. am nächsten Tag gings gleich weiter in die Camarque.

Das ist eine beeindruckende Landschaft. Ich übernachte beim Stierzüchter zwischen Stier- und Pferdeweiden.

Leider liegt die Camarque am nächsten Tag im Nebel (s.o.), so dass ich weitere Bilder schuldig bleibe. Dafür fahre ich in die Provence weiter und habe jetzt endlos viele Lavendelbilder und den Geruch in der Nase.

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Von da aus fahre ich in die „Provence-Alpes“, mein Nachtquartier sieht aus wie ein brach liegender Acker. Dafür kann ich grillen. Mein Ausblick zum Frühstück am nächsten morgen unterwegs ist dafür umso besser. Einfach am Strassenrand anhalten, Kaffee kochen und genießen :-).

Ich bin fast schon an der Verdon-Schlucht und mache am nächsten Tag einen Ausflug. All die schönen Felsen und dann nicht klettern können, das ist hart. Aber wenigstens ist mir ein Ausflug im Faltkajak vergönnt. Allerdings ist es voller als auf der Alster am Wochenende.

So langsam wird es Zeit, mal wieder Land und Sprache zu wechseln. Am 20.7. erreiche ich die italienische Grenze. Nach kurzen Fragen zum Camion (LKW) darf ich weiter fahren und suche mir mein erstes Farmquartier in Italien.

Ich lande in Diano Marina, gleich neben Imperia nur viel kleiner und damit überschaubarer. Ganz ungewohnt habe ich mal wieder fließend Wasser, Duschen und WC. Diesen Luxus bin ich gar nicht mehr gewöhnt und entscheide mich, hier noch zwei Nächte dran zu hängen um mal wieder etwas Rad zu fahren.

 

judithsmeer | 20. Juli 2016 um 23:23 | Kategorien: Allgemein | URL: http://wp.me/p7uauT-7u
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Autor:

2016 war das Jahr der Reisen: Vietnam, Kambodscha, Nepal und Rund Frankreich im Bus, es war eine tolle Zeit. Jetzt geht es darum, das Freiheitsgefühl zu erhalten und Arbeit und Reisen zu kombinieren.

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