Italienisch ist viel schwerer,

das heißt allerdings nicht, dass es mir hier nicht ausgesprochen gut gefällt. Nach meiner ersten Nacht auf einem als Farm verkleideten Wohnmobilstellplatz, mache ich einen Ausflug immer die Küstenstrasse entlang.

Hierbei entdecke ich Cervo, einen wundervollen kleinen Ort, der sich wie eine Festung den Berg hinauf zieht, aus ganz schmalen Gassen besteht und mit viel Kunsthandwerk bestückt ist. Der Latte Macciato mit Blick aufs Mittelmeer ist im Schatten bei kühlem Windhauch ein Genuß. Die daruf folgenden Steigungen der Küstenstraße zwar weniger, aber ich trainiere ja für Nepal.

Am nächsten Tag geht es in die andere Richtung, Imperia. An einer wg. Steinschlag gesperrten Strasse gibt es endlich mal Strand ohne Sonnenschirme und Liegen. Ansonsten ist der Strand fest in der Hand der Hotels und Restaurants. Da sag noch mal jemand etwas gegen Strandmuscheln.

Das Fahrrad stand so in der Fussgängerzone. Nach einem schönen Sonnenuntergang werde ich vom Regen geweckt, der mich daran erinnert dass es Zeit ist weiterzuziehen. Von nun an bewege ich mich gen Norden. 

Die erste Nacht verbringe ich auf einem Weingut. Da das Auto den ganzen Tag in der Sonne stand und kein Lufthauch geht kriege ich die Hitze nicht aus dem Auto und schmelze fast statt zu schlafen. Autofahren ist ganz schön teuer hier. Mal abgesehen vom Sprit der auch schon 20% teurer ist, kosten die knapp 300km Autobahn auch gleich 28 €. Nimmt man die anderen Strassen kann man froh sein in einer Stunde 50 km zu schaffen. Warum verrät das Navi:

Gegen diese Bergstrassen sind U-Turns in Hamburg weit und bequem. Die Roller fahren eh jenseits jeglicher Regeln. Fast wie in Vietnam.

Am nächsten Tag erreiche ich mit Arco vertraute Gefilde und treffe auch gleich Jochen. Trotzdem werde ich in die Dolomiten weiterreisen. Wandern ist alleine deutlich einfacher als klettern. Und ich kann noch etwas trainieren bevor Antje kommt. Wir werden aber etwas kleiner packen.

Hab ich Euch schon gesagt, das ich Euch, meine Freunde und mein Zuhause vermisse?
 

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Autor:

2016 war das Jahr der Reisen: Vietnam, Kambodscha, Nepal und Rund Frankreich im Bus, es war eine tolle Zeit. Jetzt geht es darum, das Freiheitsgefühl zu erhalten und Arbeit und Reisen zu kombinieren.

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