Berge wohin man schaut

Abends genieße ich im Jugendzentrum noch ein farbenfrohes Abenmenü (siehe Bild) dann versuche ich ziemlich erfolglos zu schlafen. Die Hitze geht nicht raus, da der Wohnmobilstellplatz gleichzeitig der große Parkplatz im Zentrum ist, kann ich auch keine Tür über nacht auf lassen. Neben mir versuchen zwei junge Männer im Mini erfolglos zu schlafen. Mitten in der Nacht geben sie auf.

Nach dieser einen Nacht in Arco verlasse ich die ganzen schönen Kletterfelsen ungenutzt. Das Navi zeigt Nordost an, zuerst entlang der Sarca. Ich nähere mich der letzten Etappe dieser Bustour. Die Dolomiten.

Über die Pro-Mobil-App habe ich einen Stellplatz gefunden, der sich intessant anhört. Angegliedert an die Sportalm im Ahrntal darf man auf einer Wiese mit dem Wohnmobil stehen. Stellplätze in den Dolomiten sind rar und die Bewertungen gut. Auch auf dieser Strecke krieche ich mit 50 km/h voran, allerdings rechnet auch das Navi mit keinem schnelleren Durchschnitt. In den engen Kurven muss man ganz schön aufpassen, dass einem nicht alles durchs Auto fliegt.

Das Ahrntal liegt gleich neben Österreich und dem Zillertal. Der Stellplatz gefällt mir gut, viel Platz und so ruhig in der Nacht.

Wie ihr seht gibt es hier auch sehr nahrhaftes Essen. Sogar Pancetta. Werde bestimmt etwas mit nach Hause nehmen. Am Freitag ist „Speckprobe“und „Dorffescht“.

Am Dienstag gibt es die erste Eingehtour entlang der Sonnenwege. Alle 200 Höhenmeter finden sich tolle Jausenstationen. Ich teste das Abenteuergetränk: Ziegen-Holunder-Milch. Wird den Tag viel geordert und ist außerordentlich lecker.

Der Muskelkater am nächsten Tag fällt doch geringer aus als erwartet. Trotzdem wird die Bergtour kürzer. Vielleicht liegt das auch an den schwarzen Wolken, die zwischen den Gipfeln hervorquellen? Nachmittags dann Gewitter und Regen, später aber wieder trocken.

Leider sieht das am nächsten Tag anders aus, das Gewitter fängt früher an, dafür schütet es bis in die Nacht. Ich muss gestehen, das ist ein Tag, an dem ich mir etwas mehr als die 4,5 Quadratmeter Wohnfläche wünsche, die ich zur Verfügung habe. Glücksfrosch Rolf ist schon aufs Hochbett umgestiegen. Vom Lesesessel (umgedrehter Beifahrersitz – auch schon ein echter Luxus) brauche ich nur aufstehen, 180 Grad Drehung ohne Umsetzen der Füße und schon sitze ich auf dem Bett.

Die nächste Tour auf der Nordseite fiel deutlich dunkelgrüner aus und endete plötzlich im Nichts:

Aber das Wetter soll ab Freitag wieder besser werden, da hoffe ich mal auf weitere schöne Touren im Sonnenschein.

 

 

 

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3 Kommentare zu „Berge wohin man schaut

  1. Immer wieder schön, deine Beiträge und Fotos! Da bekomme ich immer wieder Fernweh! Ich wünsche dir weiterhin eine tolle Zeit, gutes Wetter, nette Menschen und gute Fahrt. Nun müsste ja auch Antje bald da sein, auch an sie liebe Grüße – Ute

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  2. Hallo Judith,
    Deine Beiträge mit den schönen Fotos sind wirklich immer interessant und infomativ. Ich wünsche Dir und Antje tolle Touren bei herrlichem Wetter !
    Viele liebe Grüße
    Marianne

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