1000 m höher ist es schöner.

Am 1. August ist es soweit. Antje ist in Italien angekommen und wir brechen auf in höhere Regionen.

Wir fahren als erstes zur Auronzo Hütte. Wenn schon in den Dolomiten möchte ich auf jeden Fall auch die Drei Zinnen sehen. Abends auf der Hütte ist es beeindruckend, in welcher Geschwindigkeit sich die Berge zuziehen oder wieder sichtbar werden.

Am nächsten Morgen machen wir uns auf zu den drei Zinnen. Während es abends noch schön leer war, kommen laufend neue Autos und Menschen die sich der Karawane anschließen. Antje und ich finden trotzdem einen schönen Weg etwas abseits der „Massen“ und umrunden großzügig. Über den Ausblick urteilt selbst.

Am nächsten Tag besteigen wir den Monte Piano und steigern somit mein Trainingspensum von 350 auf 920 Höhenmeter. Im ersten Weltkrieg haen sich die  Italiener und Österreicher zwischen Monte Piano und Monte Piana einen monatelangen Stellungskrieg geliefert, von dem der Berg gezeichnet ist. Er dient gleichzeitig als Freiluftmuseum.

Die Tour war ganz schön lang und wir haben noch keinen Schlafplatz. Auf dem Weg ins nächste Tal finden wir „zufällig“ auf dem Passo Falzarego das Refugio Col Gallina.

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Hier werden wir mit einem vorzüglichem Drei-Gänge-Menü belohnt und verbringen die Nacht in herrlichen Betten unter warmen Federdecken. Welch ein Luxus.

Aufgrund der Wetterlage ändern wir unsere Pläne und schließen eine Tour gleich dort oben an. Rund um den Setsas (siehe Bild, Tour 33). Zu Beginn gibt es Kulturedelweiß an der Bergstation, später auch in freier Wildbahn. Weil wir schon dabei sind, besteigen wir „versehentlich“ auch noch den Gipfel und dürfen neben tollem Ausblick noch ein paar Kilometer mehr in den Beinen genießen.

Tags drauf schüttet es den ganzen Tag. Wir fahren weiter ins Berggasthaus Pederü, wo ich einen Ruhetag genieße während Antje dem Regen trotzt. Dann aber kommen wie versprochen noch zwei schöne Tage für lange Touren – Bericht folgt.

 

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Autor:

2016 war das Jahr der Reisen: Vietnam, Kambodscha, Nepal und Rund Frankreich im Bus, es war eine tolle Zeit. Jetzt geht es darum, das Freiheitsgefühl zu erhalten und Arbeit und Reisen zu kombinieren.

Ein Kommentar zu „1000 m höher ist es schöner.

  1. Das sind wirklich beeindruckende Bilder, ihr beide seht auch rundum zufrieden und entspannt aus. Ich wünsche euch, dass das Wetter mitspielt – nicht so wie in Hamburg, hier fühlt es sich schon herbstlich an. Weiterhin viel Spaß, liebe Grüße – Ute

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