Aus den Dolomiten nach Hamburg? Wieso?

Nur noch zwei Tage, dann fahren wir zurück nach Hamburg. Ich muss gestehen, ich mag auch nicht mehr Autofahren und freue mich sehr, dass ich mir die Fahrt teilen kann. Aber davor sind noch zwei große Touren gesetzt:

Die erste führt vom Berggasthaus Pederü zum Limojoch:

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Die Tour beginnt gleich neben der Hütte mit einem steilen Aufstieg. Vor uns geht ein Trupp italienischer Pfadfinder mit vollem Gepäck. Schon nach kurzer Zeit sitzen alle an der Seite und wir überholen.

Der Aufstieg ist echt Arbeit, aber auf der Hütte werden wir mit einem „Mountain Pale Ale“ belohnt. Echt lecker, da klappt die weitere Tour wie geschmiert. Die Kühe machen Gelassenheit vor. Abends noch ein schöner Sonnenuntergang….

Die zweite Tour ist nur die kleine Runde zur Seekofelhütte, vorbei an der Senneshütte und dem Fossessee. (ca. 1000Hm und 20km), damit ich einen Muskelkater mit nach Hamburg nehmen kann. Gut, dass wir nicht die Große genommen haben.

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Unterwegs ist ordentlich Edelweiß zu finden. Zeitweise muss man aufpassen, die zarten Pflanzen nicht platt zu treten (wie einige der Vorwanderer).

Der Abstieg ohne Weg über ein Trümmerfeld ist abenteuerlich, Antje auf dem Foto aber deutlich zu erkennen, oder?  🙂 , und unten am See erwarten uns Enten- und Eselsfamilien. Heute scheint Tag der Fauna zu sein, zusätzlich treffen wir noch Schafe und Ziegen en Mass. Eigentlich sind es dort oben nur 15 Grad, aber beim Laufen wird einem warm genug für T-Shirt oder Top. Sowie man sitzt, gilt es, sich schnell wieder einzupacken, da es auch ordentlich weht. Die Trekkingstöcke haben sich heute bewährt und mit jedem Tag hier oben wächst die Zuversicht, auch die Runde im Himalaya zu schaffen.

Abends auf der Hütte werden mir sogar glutenfreie Nudeln mit Wildragout gekocht, was will man mehr (außer länger hier oben bleiben?).

Am Montag Aufbruch in Richtung Norden. Um entspannter zu fahren haben wir einen privaten Zwischenstopp in Bayern eingeplant.

Hier lerne ich die Boxerhündin Fany kennen, sehe mehr Schwäne als Hamburg zu bieten hat und die ersten Tollkirschen meines Lebens. Noch nie gesehen, aber sofort die richtige Assoziation gehabt.

Dienstags geht es weiter nach Hamburg, dass uns mit Kälte, Nässe und früher Dunkelheit empfängt. Als Wilkommensgeschenk kriege ich ein Päkchen Erkältungsviren und darf mich die nächsten Tage daran erfreuen. Wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, will ich zurück in die Berge oder ans Mittelmeer.

Dabei wollte ich doch nur ein paar schöne Sommertage zuhause verbringen. In Hamburg sollte man nicht an Sommer glauben, aber wie ihr wisst: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Nächste Woche vielleicht?

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