Umzug

Hallo liebe Freunde, Familie und Kollegen,

jetzt sind schon fast neun Monate ins Land gegangen und ich bin wieder in Hamburg. Mittlerweile bin ich auf Römö, in den Alpen und auf Mallorca gewesen, habe den ersten Abschnitt meiner Ausbildung zur Yogalehrerin abgeschlossen und mich wieder in Hamburg eingefunden.

In den letzten Wochen habe ich an meiner Website gearbeitet, unter der ihr mich jetzt im Netz finden könnt. http://www.dr-grutschpalk.de

Bis demnächst im Netz oder live im Leben.

Judith

 

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Bilanz 2016

Der 31.12.2016 naht mit großen Schritten. Zeit für eine erste Bilanz über das letzte Jahr:

Besuchte Länder: Vietnam, Kambodscha, Finnland, Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz, Norwegen, Nepal

Reisearten: geführte Busreise, Kreuzfahrt, Work&Travel, Wohnen + Reisen im VW-Bus, Tageswanderungen, Trekkingtour, Achtsamkeitsretreat, Freundesbesuche

Ausbildungen: Trainer C“Fitness“, Trainer B „Haltung & Bewegung“, „Pilates“

Stunden gegeben in: Allgemeine Fitness, Faszientraining, Rückengymnastik, Pilates, Sturztraining

Neue Sportarten: Hundeschlitten fahren, Surfen, Trekking, Westernreiten

Zeit in Hamburg: 7 Monate, Zeit auf Reisen: 5 Monate

Neue Ideen und Pläne: unendlich viele

Neue Freunde gefunden und alte Freundschaften gepflegt.

Nächste Reise: Yogaausbildung auf Mallorca im Frühjahr.

Fortsetzung folgt…

Die Frage, ob ich es wieder machen würde erübrigt sich.

Ich wünsche Euch allen: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

3. Advent – Hamburg hat mich wieder

Hallo ihr Lieben,

ich bin wieder zurück in Hamburg. Das übliche feuchte Wetter tut mir gut, da ich mir in Staub und Kälte eine fette Erkältung eingefangen habe.

Nepal war ein Traum. Das Land und die Leute sind beeindruckend. Die Trekkingtour war das Anstrengendste, was ich je gemacht habe, aber ich würde mich sofort wieder dafür entscheiden.

Hier jetzt noch ein paar Bildeindrücke. Von unterwegs habe ich z.T. zwei Stunden gebraucht, um ein Bild hochzuladen. Jetzt geht es wieder schneller.

Überall am Straßenrand finden sich Gebetsmühlen, an denen man links vorbeigeht. Die Landschaft erinnert oft an eine Mondlandschaft.

 

80% der Nepalesen sind Hindus, 10% Buddhisten

 

Einem Yak sollte man sich nicht in den Weg stellen, auch wenn die „Kleinen“ so schön posen können. Was die Wollbömmel im Ohr zu bedeuten haben, weiß ich allerdings nicht.

 

Weihnachtssterne am Wegesrand sind so ziemlich die einzige Weihnachtsdekoration. Unten im T-Shirt, auf dem Paß gefühlte -20 Grad durch heftigen Wind. Die Sonne dient nicht nur zum aufwärmen, sondern mit den mobilen Solarpanels auf den Rucksäcken auch der Akkuladung 🙂

In Kathmandu gibt es „Hinterhof“-Überraschungen:

 

Hier noch ein paar letzte Eindrücke aus Kathmandu vom Tag vor dem Rückflug:

 

 

2. Advent im Himalaya

Hallo ihr Lieben Advent im Himalaya ist mal ganz was anderes. Morgens und Abends gen O Grad und mittags im T-Shirt auf der Sonnenterasse. Wir haben noch zwei Tage Trekking und zwei Tage in Kathmandu. Den dritten Advent bin ich dann wieder zuhause, am vierten im Harz.

Mittags in Ghorepani

Beste Wünsche für die weitere Adventszeit aus den Bergen. Die Stiefel waren dem Nikolaus zu schmutzig. Aber ich habe noch Hoffnung auf die Weihnachtszeit.

Ich geniesse die letzten Tage eines wunderbaren Jahres. Bilanz  folgt..

Annapurnarunde on Tour

Wir sind unterwegs und gehen jeden  Tag ca. 1000 Höhenmeter und 20 km. Mehr Text gibt es wenn ich  zurück bin.

Die Landschaft ist ein Traum, hier schon ein paar Eindrücke.

Eine der vielen Hängebrücken.

Manaslu im Abendlicht

Fingernägel  lackieren

Auf dem Höhenweg nach Braga

Heute bin ich bis auf 4200 gekommen.

Liebe Grüsse an Euch alle in Europa.

Die grosse Annapurna Runde

Am Sonntag um 21.00 geht unser Flieger ab Frankfurt, am Montag abend haben wir unsere erste Übernachtung in Nepal, noch im Hotel.

Jetzt sind wir angekommen angekommen, ich schicke mal ein paar erste Eindrücke.

Anflug aufs Kathmandu, die Berge gucken aus den Wolken.

Abfahrt aus Kathmandu

Über die Hängebrücke zur Riverlodge.

Morgen fahren wir mit dem Jeep zum Ausgangspunkt der Trekkingrunde. Ab dann gehts zu Fuss weiter. Heute noch mit Dusche und richtigem Bett ab morgen kommt der Schlafsack zum Zuge. Die Gruppe ist bunt gemischt  und nett, wir beide sind die Ältesten.

Heute waren wir 3 Stunden auf Höllenfahrt mit dem Jeep. Ab morgen geht,s dann nur noch zu Fuss weiter. 1100 Höhenmeter rauf und 450 runter. Das Lodgeleben ist deutlich einfacher als die letzten zwei Nächte.

Hamburg ist schön, Nepal ist…

fremd, aufregend, exotisch, ein Traum…(das guck ich mir jetzt, Antworten demnächst in diesem Blog. 🙂 )

Sonntag geht es los, wir fliegen nach Kathmandu, um die Annapurna-Runde zu laufen. Aus Nepal kommen wahrscheinlich mangels Netz nur Einzelbilder, heute aber noch ein paar Eindrücke der letzten Tage in Hamburg.

Am letzten Wochenende gab es schönen Frost, bei einer Vorbereitungsrunde entlang der Alster Rauhreif

und vielfüßige Tische:

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Am Wochenende beim Kaffee stellte sich die Frage: was ist hier falsch?

Beim linken Bild sicher allen klar, beim Rechten fehlt noch die Lösung:

Das soll alles in eine Reisetasche, aber diese darf max. 13 kg wiegen Wie soll das gehen? (Ach ja, der Tagesrucksack ist schon mit anderen Dingen bestückt.) Beim Packen landet jedes Teil erstmal auf der Waage. Ganz neues Vorgehen nach der üppig ausgestatteten Bustour.

Bitte wundert Euch nicht, wenn ich in den nächsten Wochen nicht erreichbar bin, aufgrund schlechten Netzes + hoher Kosten ist das Mobile einfach ausgeschaltet. Bus und Wohnung sind in guten Händen und spätestens wenn ich zurück bin melde ich mich.

Namaste.

Freitag, 19.00 des Rätsels Lösung steht, die Reise kann losgehen.

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Endspurt – nur noch 2 Monate

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Erst hat es so lange gedauert, bis das Sabbatical da war, und jetzt ist es fast schon vorbei. Kann doch gar nicht sein, wo ist die Zeit geblieben?

Umso wichtiger, diese 2 Monate mit schönen Abenteuern zu füllen. In drei Wochen soll es nach Nepal gehen, vorher fliege ich noch für eine Woche zu meiner Freundin Annette nach Prevessin (nahe Genf). Die Bilder von An- und Abflug (s.o.) könnten aber auch für den Himmalaya herhalten.

Annette und ich haben viel nachzuholen, da ich länger nicht da war. Wir erzählen ohne Ende, gucken Bilder, sind im Reitstall ihrer Tochter, kämpfen mit einer riesigen Kirschlorbeerhecke und machen eine erste Fahrradtour. Das doppelt gefederte Mountainbike versucht mehrmals, mich loszuwerden aber ich komme heil ins Ziel (bzw. an den Abendbrottisch).

Die nächsten zwei Tage bringen wieder Sonne, zwei Spaziergänge mit schönen Entdeckungen und Spieleabende.

Am Sonntag nachmittag dann die Überraschung: es hat auf ca. 1000m geschneit. Sofort sitzen wir im Auto und fahren ins Jura.

Abends hat man das Gefühl: „Es fährt ein Zug ins Niergendwo“.

Am nächsten Tag fliege ich nachmittags nach Hamburg zurück und darf meinen bisher schönsten Sonnenuntergang über den Wolken erleben.

Das mich Hamburg am nächsten Tag dann auch mit Schnee überrascht ist umso verblüffender.

Nach der AIDA ins Kloster – geht das?

Geplant war es schon vor meiner Reise und gleich vorweg, ja, es geht und war toll.

Ich wollte schon lange etwas mehr über Achtsamkeit lernen. Bei meinen Recherchen ergaben sich zwei Hauptrichtungen: die MBSR (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) von Kabat Zinn und die Achtsamkeitspraxis nach Thich Nhat Han.

Da meine ursprüngliche Planung in Nepal drei Wochen Kloster vorgesehen hatte, stand für mich schnell fest, ich möchte mehr über Achtsamkeit und Buddhismus erfahren. Hierfür habe ich das EIAB, das European Institute of applied Buddhism gefunden. https://www.eiab.eu/

Da ich gleichzeitig in meinen letzten acht Trainingswochen vor Nepal bin, war der passende Aufenthalt schnell gefunden. Ein viertägiger Wanderretreat in Waldbröl, 70 km östlich von Köln. Mit den Informationen: jeden Tag werden ca. 15 km gewandert und es gibt veganes Essen ging es am 28.9. gen Süden.

Um 17.00 sind wir angekommen, um 18.00 begann der Retreat mit dem Abendessen. Das man sich schweigend nimmt und wartet bis um 18.10 die Glocke das Essen (in Schweigen) einläutet konnten wir nur aus dem Verhalten der anderen erschließen. Das Essen selbst war sehr lecker, verschiedene Gemüse, Salate, rafiniert gewürzter Tofu und Suppe. Dazu verschiedenste Teesorten zum frisch aufbrühen. Nach dem Essen spült jeder sein Geschirr ab.

Um 19.30 lernten wir Bruder Phap Xa und Johannes kennen. Phap Xa leitete den spirituellen Anteil und Johannes die Wanderungen. Das er die Gegend als Förster wie seine Westentasche zu kennen schien war für uns beim wandern herrlich. Wir lernten unsere 33 Mitwanderer kennen und den Ablauf der nächsten Tage:

6.00 Aufstehen
6.30 Meditation
7.00 Körperübungen
7.30 Frühstück
8.30 Abholen unserer Picknickverpflegung
9.00 Einstimmung in die Wanderung
9.30 Treffen und Abmarsch
ca. 17.00 Rückkehr
18.00 Abendessen
19.30 Austausch
ab 21.00 Edles Schweigen
21.30 Abschließen der Häuser

Wer beim Lesen dieses Ablaufes Atemnot bekommt, dem sei gesagt, mir ging es genauso. Praktisch war alles viel entspannter.

Was jeder bis zum Frühstück tut – das ja immer noch früh ist, war freigestellt. Das Frühstück selbst besteht aus Haferbrei, verschiedenen Kernen (Kürbis, Sonnenblume…) Früchten oder Brot und Aufstrichen. Für unsere Picknickverpflegung bekamen wir jeder Lunchboxen und konnten auswählen: Basmatireis oder Bulgur, Tofu angemacht und wieder verschiedene Gemüse und Salat. Der gebackene, glasierte Kürbis war ein Traum 🙂 und die Äpfel und Birnen aus dem riesigen Obstgarten waren köstlich.

Bei der Einstimmung wurde kurz meditiert und jeden Tag ein Vorschlag für Meditationsthemen auf der Wanderung gemacht. Die Wanderungen selbst fanden in Schweigen statt. Nur bei den kurzen Zwischenpausen und der zweiten Hälfte der Mittagspause wurde gesprochen. Es ist schon eine ganz andere Erfahrung, mit 35 Leuten schweigend durch den Wald zu gehen als das laute Geschnatter eines Schulausfluges.

Beim abendlichen Austausch ging es um die Erfahrungen auf der Wanderung von Blasen, „ich kann nicht mehr“ bis zu Meditationserfahrungen und Kindheitserinnerungen die hervorgerufen wurden. Jeder darf etwas sagen, keiner muss. Anschließend gab es eine Meditation und eine Tiefenentspannung. Einige Mitwanderer haben diese mit melodischen Schnarchtönen untermalt.

Ab 21.00 wird bis nach dem Frühstück am nächsten morgen geschwiegen.

Dies ist nur ein grober Ablauf, jeder Tag hatte seine eigenen Schwerpunkte, klimatischen Herausforderungen und AHA-Erlebnisse.

Insgesamt konnten meine Freundin und ich sagen, dass der Aufenthalt a) sehr schön war, b) sehr sehr entspannend – trotz der Herausforderung von bis zu 20 km wandern jeden Tag und c) das wir uns weiter mit dem Thema beschäftigen möchten.

Um achtsam mit allen Kursteilnehmern umzugehen gibt es für dieses Kapitel keine Personenbilder bzw. nur von hinten sondern ein paar Eindrücke von Kloster und Landschaft.

AIDA oder Wie, schon wieder vorbei?

So eine Kreuzfahrt hält auch nicht mehr, was sie verspricht. Vor der Reise kamen mir 10 Tage und Nächte auf See wie eine richtig lange Reise vor. Kaum waren wir uterwegs, verging die Zeit so im Fluge, dass ich jetzt schon wieder zurück bin und mich Frage, wo die Zeit geblieben ist.

Wettermäßig hatten wir richtig Glück. Unseren Start in Hamburg hatte ich Euch ja schon gezeigt und der Regentag in Bergen ist zum Glück auch der Einzige Regentag geblieben.

Der Tag im Geirangerfjord war ein Traum. Nur zur Info: in Geiranger gibt es nur zwei Taxis, eins davon haben wir sogar mehrfach am Anleger gesehen.

Andalsnes und Molde mussten sich leider einen Tag teilen. In Andalsnes gibt es die einzige Zugkapelle. Von Molde aus hätte ich allerdings auch tage- oder wochenlang wandern können. Die Stadt ist umgeben von 222 Gipfeln, auf einigen liegt auch im Sommer noch Schnee. Hier ein paar Eindrücke:

Trondheim: für Norwegen ganz schön städtisch.

Bei der Rückkehr in die Kabine gibt es neue Bewohner, Bulli der Frosch freut sich immer über neue Kabinenkameraden.

Alesund. Um 8.00 sollten wir angelegt haben, der Blick aus dem Fenster um 8.30 zeigte allerdings immer noch ziemlich viel Wasser zwischen uns und dem Land. Dann die Durchsage: aufgrund von zu starkem Wind kann nicht angelegt werden. Wir verlassen den Sund wieder und fahren direkt weiter in den Eidfjord.  Wir besuchen den Wasserfall und machen eine schöne „Spazierrunde“ zum See. So große Fische habe ich noch nie springen sehen. Fürs Foto natürlich immer zu schnell.

Kurz vor der Rückreise fahren wir nach Stavanger und teilen uns den Stadthafen mit einem weiteren Kreuzfahrtschiff.

Zurück in der Kabine erwartet uns Hugo, der dicke Deckenhund. Marcelo vom Housekeeping hat uns viel Freude bereitet auf der Reise. Vielen Dank.

Was für ein Glück: am vorletzten Abend gewinne ich in  Alex-Prime-Time einen Sushiworkshop. Das wollte ich schon immer mal lernen. Freue mich schon drauf, das erlernte in Hamburg umzusetzten.

Offiziersshaken, die Bilder sagen alles: Sechs Cocktails zum Preis von fünf, viel Spass, Lachen und etwas Regen zum Schluss.

Ihr kennt mich ja, ich liebe Essen, deshalb noch ein paar Bilder vom Abschlussbuffett unserer Reise:

Fazit: Die Kreuzfahrt war prima, Wiederholung geplant. Wenn das Schiff bei Windstärke 9-10 so richtig schaukelt, schlafe ich richtig gut. Davor fehlt mir das richtige Schiffsfeeling bzw. der Motor ist zu laut.

Norwegen muss von mir noch intensiver bereist werden. Vielleicht nächstes Jahr, drei Wochen mit dem Bulli? Könnte ich mir gut vorstellen. Hat jemand Lust mitzukommen? evtl. mit einer Trekkingwoche zwischendrin?

Gesamtfazit: ich habe doch ganz schön viel erlebt in den 10 Tagen, einen schönen Urlaub mit meiner Mutter verlebt und viele neue Anregungen mitgenommen.