Die Keimzelle der Reise

Zwei Wochen Trekking Tour um die Annapurna, das wäre toll, aber reicht das, um Nepal kennen zu lernen? Ich würde ja lieber etwas länger bleiben.
Das ist ungefähr vier Jahre her.
Also habe ich angefangen, meine Möglichkeiten zu erkunden. Vielleicht kann ich bei der Arbeit Stunden ansammeln (das neue Gleitzeitmodell sagt, bis zu fünf Wochen) und dann länger fahren?
Nein, das gilt für die Stadt, aber noch nicht für uns. – Dann vielleicht ein Kurzsabbatical über 6 Monate? – Auch nein, das gibt bei uns nicht, ein Jahr oder gar nicht.
Nie geplant, aber dann eben so, ich werde ein Sabbatjahr beantragen. Geträumt habe ich schon immer davon, dann soll es jetzt also sein.

Zurück auf Los:

Anfang 2015: im Oktober soll es losgehen.
Erst für 10 Wochen nach Nepal, zu Weihnachten nochmal nach Hamburg und dann ca. 8 Wochen Chile.
So war der Plan, doch dann kam alles anders:
24. April: Ich lese von heftigen Vulkanausbrüchen in Chile, ganz in der Nähe meiner Reiseziele.
25. April: Das große Erdbeben in Nepal: Auszug aus Wikipedia
„Das erste große und stärkste Beben wirkte mit einer Magnitude von 7,8 MW[1] am 25. April 2015 um 11:56 Uhr Ortszeit. Neben Nepal meldeten auch Nord- und Nordostindien, Tibet, Volksrepublik China, Pakistan und Bangladesch Erschütterungen.[2] Das Epizentrum lag rund 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu.[3] Das Hypozentrum lag in 18 km Tiefe.[1][A 1] Einen Tag später gab es ein Nachbeben der Stärke 6,7.[4] Bis Mitte Juni 2015 folgten zahlreiche Nachbeben. Bis zum 10. Mai waren bereits mehr als 7.900 Tote geborgen worden.[5]“

Leider traue ich mich danach nicht mehr nach Nepal, jedenfalls nicht dieses Jahr. Und da die Chilenen, die Marianne und ich besuchen wollten uns von der Reise abraten wird auch Chile vertagt.